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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffenQuelle: Gettyimages.ru © Joel Carillet
  • 15.07.2026 12:19 Uhr

    12:19 Uhr

    TASS: Fidan will in Kiew Unannehmbarkeit der Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer betonen 

    Der türkische Außenminister Hakan Fidan wird am Mittwoch und Donnerstag Kiew einen Besuch abstatten, um über eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu sprechen. Dies berichtete TASS unter Berufung auf eine Quelle im türkischen Außenministerium. Gespräche mit Wladimir Selenskij, dem Außenminister Andrei Sibiga, dem Leiter der Präsidialverwaltung Kirill Budanow und dem Sekretär des Sicherheitsrates Rustem Umerow sind geplant.

    Wie es heißt, werde der türkische Chefdiplomat bei den Treffen mit der ukrainischen Seite betonen, dass es wichtig sei, die zunehmenden Spannungen zu mildern und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten. Er werde anmerken, dass "Angriffe auf Häfen und Schiffe im Schwarzen Meer, einschließlich Fischereischiffen, unter keinen Umständen akzeptabel" seien, so die Quelle.

    Zudem wolle Fidan auf die Bedeutung diplomatischer Bemühungen zur Lösung des Konflikts hinweisen und "die Bereitschaft der Türkei erklären, die Ukraine und Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen".

  • 11:35 Uhr

    LVR: Zwei Tote und neun Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden im Laufe des Tages infolge von gegnerischen Angriffen zwei Zivilisten getötet und neun weitere verletzt.

    Im Dorf Smoljaninowo griff eine ukrainische Drohne einen zivilen Lastwagen an, der Lebensmittel an Geschäfte auslieferte. Der Fahrer kam dabei ums Leben, zwei Passagiere erlitten Verletzungen. Ein weiterer Mann, der sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe befand, wurde ebenfalls verwundet.

    Im Stadtbezirk Kremennaja wurden mehrere Fälle registriert, in denen Drohnen Munition direkt auf Menschen abwarfen. Der Gegner griff zwei Motorradfahrer an; einer von ihnen erlag seinen Verletzungen, der andere wurde verletzt. Ein anderer Mann erlitt Splitterverletzungen, als er sich in der Nähe eines Geschäfts zum Zeitpunkt der Explosion aufhielt. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Swatowo, wo ein Radfahrer verletzt wurde.

    Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Stadt Sorinsk. Bei einem Angriff in der Nähe einer Haltestelle wurden zwei Zivilisten verletzt.

    Nahe Sewerodonezk traf eine Drohne einen Bestattungswagen. Der Fahrer wurde verwundet. 

  • 10:53 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 89 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 105 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet siebenmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Es gibt keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Zu Schaden kamen drei Privathäuser. Vier Privathäuser sind abgebrannt.

  • 10:07 Uhr

    Russische Armee trifft weiterhin Militärobjekte der gegnerischen Hafeninfrastruktur

    Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram, dass das russische Militär in der Nacht die kombinierten Schläge mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen ukrainische Militärziele fortgesetzt hat. Die Behörde gab die Einzelheiten der Attacken bekannt. 

    Infolge der Angriffe auf den Hafen von Odessa wurden Hafenanlagen zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie Treib- und Schmierstofftanks für die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Zwei Werkstätten für die Produktion und Montage der Drohnen, darunter vom Typ UJ-22, wurden ebenfalls auf dem Gelände des Hafens getroffen.

    Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden ein Containerschiff und ein Trockenfrachtschiff, die Fracht für die ukrainischen Truppen transportierten, beschädigt.

    Im Hafen von Dnjepr-Burg im Gebiet Nikolajew hat das russische Militär zwei Trockenfrachtschiffe, die Güter für die ukrainische Armee beförderten, beim Entladen getroffen.

  • 09:34 Uhr

    Kertsch vollständig ohne Strom

    Infolge der nächtlichen Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam es zu Stromausfällen in der Stadt Kertsch auf der Republik Krim. Dies gab Bürgermeister Iwan Koschel auf Telegram bekannt.

    "Leider ist Kertsch infolge eines gegnerischen Drohnenangriffs vollständig ohne Strom. Lebenserhaltungssysteme werden über Notstromanlagen versorgt." 

    Einsatzkräfte arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. 

  • 09:00 Uhr

    Von der Leyen in Kiew eingetroffen

    Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ist in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Dies gab sie auf X bekannt.  

    "Ich bin gerade in Kiew angekommen – zu meinem elften Besuch in der Ukraine während des Krieges."

    Von der Leyen erklärte, dass sie neue Initiativen zur Integration der Verteidigungsindustrien der EU und der Ukraine ankündigen werde, damit die Seiten "mehr und schneller" produzieren könnten. Die Vorbereitungen für den kommenden Winter stehen auch auf der Tagesordnung.

  • 08:20 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 93 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:38 Uhr

    Militärische Ziele in ukrainischen Häfen angegriffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte ukrainische Häfen angegriffen, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. 

    Infolge der kombinierten Schläge wurden in den Häfen von Odessa und Tschornomorsk in der Region Odessa folgende Anlagen getroffen:

    • Objekte der Hafeninfrastruktur für das Entladen von Treib- und Schmierstoffen,
    • Treibstoff- und Schmierstofftanks der ukrainischen Streitkräfte,
    • Produktions- und Montagewerkstätten für unbemannte Luftfahrzeuge.

    Darüber hinaus wurden in den Häfen von Tschornomorsk und Dnjepr-Burg vier Seeschiffe getroffen, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten.

  • 14.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:50 Uhr

    "Rubikon"-Bilanz: Schwerpunkt auf elektronischer Kampfführung 

    Analyse von Militrärchronik:

    Die Drohnenpiloten der russischen Eliteneinheit "Rubicon" melden für Juni 109.166 Kampfeinsätze. Abgesehen davon, dass es einen offensichtlichen Kontrast zwischen den zerstörten gepanzerten Kampffahrzeugen und den Panzern gibt (191 gegenüber 13), ist auch offensichtlich, dass ukrainische Soldaten kein vorrangiges Ziel sind und die Angriffe hauptsächlich auf die Infrastruktur gerichtet sind. Die Zerstörung dieser Infrastruktur macht funktionierende Kampfführung unmöglich.

    Der größte Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation und der elektronischen Kriegsführung, wie etwa dem Ausschalten von Radars. Zudem wurden mehr als 2.000 "Baba-Jaga"-Drohnen (schwere Helikopter) abgeschossen, was einen ungefähren Eindruck von ihrer tatsächlichen Anzahl bei den ukrainischen Streitkräften vermittelt.

    Insgesamt bestätigen die Statistiken von "Rubikon" einmal mehr, dass sich die ukrainischen Streitkräfte in einer passiven Verteidigungshaltung befinden und sich in den Boden eingraben. Die Hauptaufgabe von "Rubikon" besteht nicht darin, der Infanterie auf dem Feld hinterherzujagen, sondern systematisch Stützpunkte, Bunker und Schützengräben zu "zerstören" und die Befestigungsanlagen sowie die Infrastruktur auszuschalten, bevor die russische Infanterie dort einrückt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.